5 Tricks wie man schneller viel schreibt

So geht Buchschreiben einfach leichter

Wozu schneller schreiben? Ganz einfach, weil es Spaß macht. Weil du Ergebnisse siehst. Weil du es das nächste Mal nicht mehr vor dir herschiebst, denn es geht ja schnell. Weil du dann wieder Zeit für anderes hast, oder für das nächste Schreibprojekt. Vielleicht auch, weil du damit Geld verdienen willst. 

Schnell schreiben ist vor allem eine Frage der Übung. Wenn du oft schreibst, wirst du schneller und produzierst auch gleichzeitig mehr Text. Da ist es ziemlich egal, was du schreibst. Tagebuch, Werbetext, Kurzgeschichte, Krimi, Bachelorarbeit, Sachbuch oder Roman, immer geht es darum, wirklich anzufangen. Was dich da wirklich voranbringt, sind Schreibsprints. Und so funktioniert’s:

Trick 1: Vorbereiten

Auf dem Laptop öffnest du eine neue Datei oder diejenige, an der du weiterarbeiten möchtest. Alle anderen Fenster klickst du weg. Falls du auf Papier arbeitest, legst du dies samt der Stifte bereit und räumst den Rest des Tischs frei. Das Smartphone darf solange in den Flugmodus und außer Sichtweite.

Trick 2: Wecker stellen

Du brauchst für einen Schreibsprint minestens eine halbe Stunde. Stelle dir einen Wecker für die Startzeit und einen Timer für das Ende. Bewährt haben sich 25-Minuten-Slots, um produktiv zu arbeiten. Davon kannst du auch mehrere aneinander hängen, mit 5-Minuten-Pausen dazwischen.

Trick 3: Fokussieren

Beim ersten Weckerklingeln setzt du dich an deinen Schreibplatz, schließt die Augen, konzentrierst dich drei tiefe Atemzüge lang auf die Atmung und fasst dabei ein (!)  Ergebnis ins Auge, das du erreichen möchtest. Was soll danach fertig geschrieben sein? Je nach Schreibprojekt kannst du im Vorfeld “Häppchen” definieren, also etwa “Unterkapitel x zum Thema x” oder “Szene am Strand plotten” oder “Text für Anzeige”, von denen du eines in diesem Schreibsprint anvisierst.

Trick 4: Schreiben

Nach dem dritten Atemzug öffnest du die Augen und schreibst los. “Schreib los” bedeutet, dass es nicht perfekt sein muss. Schreib, was dir in den Sinn kommt. Und wenn du glaubst, es fällt dir nichts mehr ein, bleib trotzdem sitzen. Ich verspreche dir: Da kommt noch was.

Trick 5: Aufhören

Wenn der Timer nach 25 Minuten klingelt, sicherst du die Datei (wichtig!) und stehst auf. Vielleicht hast du Lust auf eine weitere Runde, dann trittst du kurz ans Fenster oder holst ein Glas Wasser, bevor du weiterschreibst. Wenn nicht, vollkommen okay, denn du hast es geschafft! Du hast geschrieben! Besser jeden Tag 25 Minuten schreiben als sich viel vorzunehmen und es dann doch nicht umzusetzen.

Das Schöne an dieser Methode ist, dass man zum einen immer schneller wird, weil man eine Schreibroutine entwickelt, und zum anderen immer zufriedener wird, weil man Ergebnisse sieht.

 

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten. Ulla Nedebock

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